Meine aktuelle Kamera: Die Canon EOS 1000D
Im Mai 2008 habe ich mir endlich eine Spiegelreflexkamera gekauft. Meine Wahl fiel dabei auf die Canon EOS 1000D (in den USA vermarktet als Canon Rebel XS). Auslöser um mir eine »professionelle« Kamera zu kaufen war der Qualitätsvergleich meiner »semi-professionellen« Fuji Finepix S9500 mit der Spiegelreflexkamera eines Freundes: Die Bildqualität der Spiegelreflexkamera war um Welten besser als die meiner damaligen Fuji; also fiel mir die Entscheidung leicht: es muss eine Spiegelreflexkamera her!
B
isher hatte ich nicht den Eindruck, dass die 1000D der begrenzende Faktor gewesen wäre, wenn ein Foto nicht so wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die technischen Daten der Kamera überzeugen, das Bedienkonzept ist einfach und logisch und die Fotos werden einfach toll. Das Menü ist übersichtlich gruppiert und hat keine unnötig langen Untermenüs, in denen man sich verlaufen könnte, sowie eine gut lesbare Schrift. Dazu nimmt einem die Kamera einiges an Standardaufgaben ab, so dass man sich fast nur noch auf das Motiv konzentrieren kann.
Wesentliche Merkmale der EOS 1000D
Auflösung
Der 10,1 Megapixel CMOS-Sensor erfasst Motive mit einer maximalen Bildauflösung von 3.888 x 2.592 Bildpunkten.
Reihenaufnahmen
Die EOS 1000D zeichnet bis zu 3 Large-JPEG-komprimierte Bilder pro Sekunde auf. Und das bis die Speicherkarte voll ist.
Belichtungskorrektur
Manuelle Belichtungskorrektur von +2 bis -2 in 1/3 Stufen.
EF-Objektive und Zubehör
Kompatibel mit allen EF-/EF-S-Objektiven, EX Speedlites und dem EOS- Systemzubehör.
Farbetiefe
24 Bit (entspricht 16,7 Millionen Farben) bei JPG-Format, 36 Bit im RAW-Format.
Lichtempfindlichkeit
ISO 100-800 (automatisch), ISO 100/200/400/800/1600 (manuell).
Belichtungszeiten
1/4000s bis 30s ohne Blitz, 1/200s bis 30s mit Blitz, Bulb-Langzeitbelichtung.
Autofokus
Der Autofokus nutzt bis zu sieben AF-Messfelder für die Scharfstellung.
Sonstiges
Picture Styles, Canon Integrated Cleaning System.
Motiv- und Kreativprogramme
Neben dem Automatikprogramm gibt es noch eine ganze Menge weiterer Motiv- und Kreativprogramme für die unterschiedlichsten Situationen, wie etwa »Nachtportrait«, »Sport« und »Landschaft« oder »Zeit- und Blendenautomatik« - um nur einige zu nennen. Zusätzlich kann man sich auch noch bis zu 3 individuelle Motivprogramme (»Picture Styles«) selbst zusammenstellen oder bereits vorgefertigte aus dem Internet nachladen.
Eine sehr gute Quelle für weitere vordefinierte Motivprogramme ist die Webseite von Canon Japan; dort stehen z.Z. sieben zusätzliche Motivprogramme (»Studio Portrait«, »Snapshot Portrait«, »Nostalgia«, »Clear«, »Twilight«, »Emerald« und »Autumn Hues«) zum Download zur Verfügung.
Zuletzt geändert am 14. März 2011
Vorteile einer DSLR-Kamera
Der Bildsensor einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) hat eine bis zum Faktor 10 größere Oberfläche als der Sensor viele Kompaktkameras und somit sind in der Regel auch die Pixel größer. Das bedeutet zum einen feinere Farbabstufungen und scharfe Bilder, zum anderen wird dadurch das Bildrauschen beim Fotografieren unter schwachen Lichtbedingungen minimiert.